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TECHNIK

Professor Pierre Matthey schimpfte mich in seiner Klasse der
Kunst-Akademie Paris, 'Du malst immer weniger, das sind keine Malereien', Mac Zimmermann kurz davor, immernoch die 80er, mein Professor in der Kunstakademie München schrie seine Schüler beizeiten an, in seiner Audienz, wenn technische Befehle falsch umgesetzt wurden. Also, Martin Gauss, beratungsresistent, schüchtern in seinem Eck, völlig
unbewusst, beginnt seine ganz persönliche Befreiung manuell, visuell, heisst bei Künstlern Autodidakt, braucht fast keine Farbe,, Espresso, Rotwein, Lippenstift sind erste Materialien, ,je weniger desto reicher, beanspruchte Fonds, wenn da schon was war, war Alles leichter, die Hemmung geringer, die Angst Nichts zu finden kleiner,, und man musste mich in Ruhe lassen, viele Arbeiten bis Paris vergehen lassen, Studium, Gezeichnetes, Collagen, 1986 integriere ich in meine Werke
Röntgenbilder, hatte mich beim Radeln in Paris an der Hand verletzt, mit Hife eines eigenen Röntgenbildes sah ich wie dises sich in meiner Arbeit fortsetzen soll. In derselben Zeit, mitte der 80er erlebe ich diesen Schlüsselmoment, ein misslingendes Bild, ich versuche zu retten, zu waschen, zu reparieren, den Accident ! Fragmente bleiben, Trocknungsgrade entscheiden, mehr verrate ich nicht, meine höchst anstrengende und absolut physisch wie spontane Technik ward geboren.
Meine Werke suchen seit 1985 Seine Sprache im Geben und Nehmen, im Licht und Schatten, Sie vibrieren, und wenn die Aussage zu glatt wird lege ich am Ende wieder Nebel auf, ich sprühe und wasche, , Nichts wissen wir von Kräften ,, Meine Arbeit will nahe sein, diesen Kräften. Wenn ich eine Arbeit signiere, bin ich frei und fertig.

MARTIN GAUSS - BASISLAGER - 2013


Zu meinen Wasserbildern

Zur Weihnacht 2005 passierte, Gott sei Dank, ein Accident, zu deutsch ein Unfall, in Paris - im Atelier. Ich verhaute komplett ein Grossformat, Alles floss in rotblauer Sosse, ich tobte, litt und wagte, setzte weiss auf mit dem Hundebesen, wartete und hechtete ins Freie; Es war Nacht und Schneeregen, Mitten in Paris, so selten, ich wusch und kämpfte mit dieser Arbeit - war fix und fertig -  das Bild schwamm, trocknete, gewann an Leuchtkraft, sprach ,,mein erstes Wasserbild, perfekt, wielange hatte ich das Meer gesehen, studiert, endlich kam es zu mir, ' im Wettstreit mit den Himmeln ' sollte es heissen, endlich konnte ich das Meer erzählen.